Aktien und Anleihen

Eine Aktie ist im Wesentlichen der ein Anteil an einer Firma die als ihre Rechtsform AG angibt, was ausgeschrieben Aktiengesellschaft bedeutet. Bei der Gründung einer so genannten Aktiengesellschaft wird das Grundkapital in viele Aktien aufgeteilt. Wer also eine Aktie kauft ist im Großen und Ganzen Teilhaber an dieser Firma. Dies dient der Firma in erster Linie zur Kapitalerhöhung. Denn das Geld was von dem Anleger bezahlt wird, dient der Aktiengesellschaft als Mehrkapital. Eine Aktie ist also ein Wertpapier.

Man unterscheidet zwischen Nennwert- und Stückaktien. Bei der Nennwertaktie ist festgelegt wie viel Anteil in EUR man am Grundkapital des Unternehmens hat. Bei der Stückaktie ist kein Geldbetrag genannt sondern ein prozentualer Wert zum Beispiel 1%

Den kauf einer Aktie ist nicht zu verwechseln mit Anleihen. Bei einer Anleihe erwirbt der Käufer keinen Anteil am Grundkapital des Unternehmens. Man kann es viel mehr so sehen, das der Käufer bzw. der Anleger Geld für ein Wertpapier gibt ohne Anteil an der Firma zu haben. Der Anleger gewährt dem Unternehmen also ein Kredit.

Eine Anleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier. Das heißt, wenn alles geregelt abläuft, erwirbt der Anleger eine Anleihe und bekommt dafür pro Jahr einen gewissen Prozentsatz als Mehreinnahme wieder zurück. Zum Beispiel erwirbt der Anleger eine Anleihe von 10000 Euro auf 5 Jahre festgelegt bei 12% Zins. Das bedeutet der Anleger gibt seine 10000 Euro für 5 Jahre dem Unternehmen und das Unternehmen gibt ihm dafür jedes Jahr 12 % Zinsen, was in diesem Falle pro Jahr 1200 Euro ausmachen würde.

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